Zusammenarbeit zwischen der Universität des Saarlandes und der Universität Vilnius

Zusammenarbeit zwischen der Universität des Saarlandes und der Universität Vilnius

Am 23. Februar 2022 ist Professor Philippe Cossalter, Direktor des Centre juridique frano-allemand, zu Besuch bei einem Partner der Universität des Saarlandes, der renommierten Universität Vilnius. Im Februar 2019 hatten wir mit dem Dekan Tomas Davulis die Unterzeichnung eines Erasmus-Abkommens vereinbart. Ab Juni 2019 war unsere Annäherung mit der Teilnahme von Prof. Cossalter an der 15. deutsch-französisch-litauischen Sommeruniversität besiegelt, die in diesem Jahr mit dem Treffen des Nanterre Network mit unseren Kollegen der Universitäten Paris Nanterre und Postdam korrespondierte. Nachdem die Pandemie diese Dynamik unterbrochen hatte, mussten wir den Austausch wieder aufnehmen.

Dies ist mit dem Treffen von Philippe Cossalter mit dem Prodekan für Studienangelegenheiten der juristischen Fakultät von Vilnius Haroldas Šinkūnas gelungen. Es wurden gute Perspektiven für die Zusammenarbeit besprochen, angefangen mit der Erneuerung unseres Erasmus-Abkommens und seiner entschlossenen Umsetzung.

Treffen im Februar 2022 zwichen Prof. Dr.  Haroldas Šinkūnas, Vizedekan der Juristische Fakultät Vilnius und Prof. Dr. Philippe Cossalter
Treffen im Februar 2022 zwichen Prof. Dr. Haroldas Šinkūnas, Vizedekan der Juristische Fakultät Vilnius und Prof. Dr. Philippe Cossalter
Frankophonie-Stipendium

Frankophonie-Stipendium

Am Donnerstag, dem 27. Januar 2022, überreicht Roland Theis , Staatssekretär für Justiz des Saarlandes, dem Präsidium der Universität, der Dekanin der Juristischen Fakultät der Universität des Saarlandes und den Direktoren des CJFA offiziell die Urkunde, die die Zusage des Justizministeriums symbolisiert, ein Frankophonie-Studium in Höhe von 10.000 Euro zu finanzieren.

Das Frankophonie-Studium wird ab 2022 jedes Jahr zwischen mehreren Studenten aufgeteilt, die ein Studium der Rechtswissenschaften in einem französischsprachigen Land außerhalb Frankreichs und der Großregion absolvieren möchten.

Die ersten Stipendien könnten dazu beitragen, unsere reiche Zusammenarbeit mit der renommierten Université de Montréal zu unterstützen.

Unser Dank gilt dem Staatssekretär für Justiz für seine unermüdliche Unterstützung.

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In Anwesenheit von (von links nach rechts) Prof. Dr. Cornelius König, Vizepräsident für Internationalisierung und Europa, Prof. Dr. Philippe Cossalter, Direktor des Centre juridique franco-allemand, Roland Theis, Staatssekretär für Justiz und Bevollmächtigter für Europaangelegenheiten des Saarlandes, Prof. Dr. Anne-Marie Matusche-Beckmann, Dekanin der @Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Julien Dubarry, Direktor des Centre juridique franco-allemand.
Onlinesprachkurse für Studierende der DFH

Onlinesprachkurse für Studierende der DFH

ie Deutsch-Französische Hochschule und die Deutsch-Uni Online (DUO) bieten kostenfreie Online-Sprachkurse für Ihre Studierenden an.
Die Online-Sprachkurse der DUO:

  • trainieren alle Sprachfertigkeiten
  • bereiten auf das Studium an der Partnerhochschule vor
  • führen in wissenschaftliche Arbeitstechniken ein
  • vermitteln Fachsprache und -wissen für das Studienfach
  • stellen das deutsche oder französische Hochschulsystem vor

Muttersprachliche Tutoren begleiten den Lernprozess der Studierenden. 

Für mehr Informationen:

Registrierung für einen DUO Kurs:

  1. Gehen Sie auf die DUO Seite www.deutsch-uni.com/dfh > Anmeldung.
  2. Geben Sie bitte Ihre Hochschule und Ihren Studiengang an.
  3.  Wählen Sie das gewünschte DUO-Modul und Ihren gewünschten Kursstarttermin. Anschließend erhalten Sie von uns eine E-Mail mit Ihren Benutzerdaten.
  4. Deutschlernende legen bitte die DUO-Kurseinstufung unter DUO Shop > Meine Daten ab.

Französischlernende bitten wir, uns Ihren letzten Sprachnachweis für Französisch zuzuschicken. Im Anschluss erhalten Sie von uns eine verbindliche Teilnahmebestätigung für Ihren gewünschten Kurs.

Vergabe eines Exzellenz-Stipendiums der Graduiertenförderung der Hochschulen des Saarlandes an Felix Schubert, Promotionsstudent unter einer cotutelle an der Universität des Saarlandes und der Universität Paris II Panthéon-Assas

Vergabe eines Exzellenz-Stipendiums der Graduiertenförderung der Hochschulen des Saarlandes an Felix Schubert, Promotionsstudent unter einer cotutelle an der Universität des Saarlandes und der Universität Paris II Panthéon-Assas

Ab November 2020 erhält Felix Schubert für die Dauer eines Jahres ein Abschlussstipendium der Graduiertenförderung der Hochschulen des Saarlandes (GraduSaar) zur Förderung seines Promotionsstudiums im Bereich des vergleichenden öffentlichen Rechts.

Seine juristische Ausbildung begann er 2011 mit einem Doppelstudium am Centre Juridique Franco-Allemand (CJFA), der Universität des Saarlandes und der Universität Lothringen, welches er 2014 mit einer Licence abschloss. Anschließend verbrachte er ein Auslandsjahr an der Universität Paris II Panthéon-Assas, wo er 2015 eine Maîtrise im Internationalen Recht erhielt, bevor er nach Deutschland zurückkehrte. 2016 wurde ihm eine Bachelor of Laws im französischen Recht der Universität Potsdam verliehen. Ein Jahr später legte er sein Erstes Staatsexamen in Berlin/Brandenburg ab. Seit 2017 promoviert Felix Schubert unter einer cotutelle an der Universität des Saarlandes und der Universität Paris II Panthéon-Assas und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Französisches Öffentliches Recht von Herrn Prof. Dr. Cossalter an der Universität des Saarlandes. Felix Schubert verfasst seine Dissertation zu dem Thema „Der Staat als Partei von Schiedsverfahren: Vergleich Deutschland – Frankreich“ auf Französisch. Sein 2018 begonnenes Referendariat schloss er 2020 mit dem Zweiten Staatsexamen ab. Neben seiner juristischen Ausbildung veröffentlicht er regelmäßig Beiträge auf Französisch und Englisch zum deutschen Öffentlichen Recht. Seit 2017 unterrichtete und unterrichtet er außerdem deutsches Recht an den Universitäten des Saarlandes, Lothringen und Nizza Sophia-Antipolis. Seit dem Frühjahr 2020 führt Felix Schubert seine Forschungen in Paris fort.

Das 2020 neu aufgelegte Exzellenz-Stipendium GraduSaar wird auf Grundlage der Bestenauslese vergeben. Gefördert werden vor allem kooperative Promotionsverfahren, bei denen das wissenschaftliche Vorhaben einen wichtigen Beitrag zur Forschung erwarten lässt.

Erweiterung des CJFA-Teams

Erweiterung des CJFA-Teams

portrait LAURA JAILLET 1

Frau Laura Jaillet, Staatsanwältin, wird zum 1. September 2020 an die juristische Fakultät der Universität des Saarlandes abgeordnet. Frau Jaillet wird nebenberuflich als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt “Amtsgericht 4.0 – Digitalisierung der Justiz” am Lehrstuhl für Zivilprozessrecht und Deutsches und Europäisches Sozialrecht von Prof. Dr. Stefan Weth arbeiten. 

Frau Jaillet wird auch für die Umsetzung der Kooperationsvereinbarungen zwischen der Rechtsanwaltskammer Paris, dem Justizministerium des Saarlandes, der Rechtsanwaltskammer des Saarlandes und der Universität des Saarlandes sowie der Ecole de formation du barreau de Paris (EFB) am Centre juridique franco-allemand zuständig sein. Diese Abkommen betreffen zum einen die Erstausbildung deutscher Referdare und der angehenden Rechtsanwälte der Pariser Anwaltsschule, zum anderen die Fortbildung französischer Juristen im deutschen Recht und deutscher Juristen im französischen Recht.

Frau Jaillet studierte französisches und deutsches Recht am Centre Juridique Franco-Allemand und an der Universität des Saarlandes. Sie war Referendarin am Kammergericht in Berlin. Im Jahr 2018 wurde sie als Stellvertretende Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Offenburg vereidigt. Seit dem 1. September 2020 ist sie Staatsanwältin im Saarland, was ihre Abordnung an die Universität des Saarlandes ermöglichte.

Leitfaden des „BIJUS Dissertationspreis“ des Centre juridique franco-allemand der Universität des Saarlandes BIJUS Dissertationspreis –  Preisverleihung 2020

Leitfaden des „BIJUS Dissertationspreis“ des Centre juridique franco-allemand der Universität des Saarlandes BIJUS Dissertationspreis – Preisverleihung 2020

Artikel 1

Der „BIJUS Dissertationspreis“ des Centre juridique franco-allemand der Universität des Saarlandes zeichnet rechtswissenschaftliche Dissertations- oder Habilitationsschriften im französischen Recht oder in der deutsch-französischen Rechtsvergleichung in deutscher Sprache aus.

Es werden keinerlei Bedingungen an die Nationalität des Kandidaten oder die Universität, an welcher die Dissertation erfolgte, gestellt.

Artikel 2

Die Zusammensetzung der Jury des „BIJUS Dissertationspreises“ wird durch die Direktoren des Centre juridique franco-allemand der Universität des Saarlandes bestimmt.

Die Zusammensetzung wird bei Eröffnung des Bewerbungsverfahrens bekanntgegeben.

Artikel 3

Die Dissertation des Preisträgers wird mit dem Titel „Erster BIJUS Dissertationspreis des Centre Juridique Franco-Allemand“ ausgezeichnet. Diesen darf der Preisträger auf jedem Exemplar seiner Dissertation nutzen.

Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 1000 Euro.

Die Jury des „BIJUS Dissertationspreises“ kann einen oder mehrere „Dissertationspreise“ verleihen.

Die Dissertation des Preisträgers eines einfachen „Dissertationspreises“ wird mit dem Titel „BIJUS Dissertationspreis des Centre juridique franco-allemand“ ausgezeichnet. Diesen darf der Preisträger auf jedem Exemplar seiner Dissertation nutzen.

Kommt die Jury zu dem Schluss, dass keine der eingereichten Dissertationen den Anforderungen der Verleihung eines ersten Preises genügt, kann sie entscheiden lediglich einen einfachen „Dissertationspreis“ zu verleihen.

Artikel 4

Bewerbungen für den „BIJUS Dissertationspreis“ des Centre juridique franco-allemand können ab dem 1. Februar 2020 eingereicht werden. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2020.

Zur Bewerbung können Dissertations- und Habilitationsschriften eingereicht werden, welche zwischen dem 1. September 2014 und dem 31. Mai 2020 beendet worden sind.

Die Preisverleihung erfolgt im Laufe des Kalenderjahres 2020.

Artikel 5

Folgende Bewerbungsunterlagen sind einzureichen:

  • ein Bewerbungsschreiben, welches eine Adresse, sowie den Namen und Vornamen des Kandidaten beinhaltet
  • einen Lebenslauf
  • zwei maschinengeschriebene Exemplare der Dissertation
  • ein digitales Exemplar der Dissertation (zu senden an bijusdissertationspreis@cjfa.eu)
  • die Gutachten zur Arbeit
  • die Niederschrift der Disputation.

Die Dokumente werden einbehalten.

Die Bewerbungsunterlagen sind an folgende Adresse zu senden:

Centre juridique franco-allemand

Prof. Dr. Philippe Cossalter

BIJUS Dissertationspreis

Universität des Saarlandes

Campus A5.4

D-66123 Saarbrücken

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